VBL-Zusatzversorgung

SchaLL.Welle #7: Die VBL – Zusatzrente mit Verfallsdatum?

Alle Angestellten im öffentlichen Dienst zahlen in die VBL ein, auch jede tarifbeschäftigte Lehrkraft in NRW. Die Zusatzversorgung sollte einmal die Lücke zur Beamtenpension schließen. Seit dem Systemwechsel 2002 steigt die VBL-Rente allerdings stur um 1 % pro Jahr. Die gesetzliche Rente stieg zuletzt um 4,24 %. Nach 20 Jahren Rentenbezug wird aus diesem Unterschied ein echter Verlust.

Zu Gast ist Rechtsanwalt Bernhard Mathies aus Göttingen, Vorsitzender des Vereins zur Sicherung der Zusatzversorgungsrente (VSZ e.V.). Er begleitet Betroffene seit Jahren bis vor den Bundesgerichtshof. Mit Gesa von Stebut, Stefan Nierfeld, Thomas Altland und Rentenexperte Dirk R. Schuchardt geht es um:

· die 1-Prozent-Falle und warum die Altersfaktoren schon vor dem Ruhestand an Wert verlieren
· die Rolle der Gewerkschaften und die Frage, warum Rentnerinnen und Rentner keine Lobby haben
· die Startgutschrift, die eigentlich eine „Endgutschrift“ ist, und warum sie besonders Frauen benachteiligt
· die Ungleichbehandlung gegenüber Beamten, etwa bei der Inflationsausgleichsprämie
· Klagen, Transparenz und den langen Weg durch die Instanzen
· Praxistipps: Wartezeit, Abfindung von Kleinstrenten, Überleitung, Antrag, Teilrente und Abschläge
· den kritischen Blick auf die Rentenkommission
Die Folge richtet sich an alle, die im öffentlichen Dienst arbeiten oder gearbeitet haben, und besonders an alle, die kurz vor der Rente stehen. Hier gibt es Klartext statt Kleingedrucktem.

Die SchaLL.Welle ist der Bildungsdialog-Podcast des Berufsverbands SchaLL.NRW.

VBL-Zusatzversorgung

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Die VBL-Zusatzversorgung und ihre jährliche Rentenerhöhung um ein Prozent stehen im Mittelpunkt dieser Folge. Welche Folgen hat das bei höherer Inflation für angestellte Lehrkräfte und andere Beschäftigte im öffentlichen Dienst? Im Gespräch mit einem Rechtsanwalt geht es um Versorgungspunkte, Startgutschriften und Abzüge sowie um praktische Fragen zum Rentenantrag. Die Runde diskutiert außerdem die Verantwortung der Gewerkschaften, rechtliche Handlungsmöglichkeiten und Vorschläge für eine gerechtere Rentenanpassung.